Besuch im Umweltbildungszentrum Vrees
Gegründet im Jahr 2002 auf Initiative der Gemeinde Vrees und der Biologischen Schutzgemeinschaft Hunte Weser-Ems e.V. (BSH), war das Umweltbildungszentrum Vrees von Anfang an Ausdruck des großen Engagements der BSH im Hümmling, entlang der Marka, einem größeren Grenzbach zwischen den Landkreisen EL und CLP. Die BSH unterstützte das UBZ dabei nicht nur fachlich, sondern auch finanziell und sorgte für die Grundausstattung mit Schreibtischen, Schränken, Bestimmungsliteratur, Mikroskopen, Keschern, Fahrrädern und vielem mehr.
Zur Dokumentation und Vertiefung dieser guten Kooperation fand nun im UBZ Vrees ein Austauschtreffen statt, bei dem sowohl die BSH-Vorsitzende Christiane Lehmkuhl als auch der Vreeser Bürgermeister Heribert Kleene und die Leiterin des UBZ Dr. Karin Geyer betonten, wie wichtig die Bildungsarbeit im westniedersächsischen Naturschutz sei. „Für uns ist diese Kooperation sehr wichtig, wir stehen auch weiterhin voll dahinter und werden diese Einrichtung nach Kräften unterstützen“, so Lehmkuhl. Als nächste Schritte werden gemeinsame Exkursionen und Vortragsveranstaltungen geplant, „um weiterhin viele Interessenten und Mitstreiter auch über den Ort hinaus zu finden“, betont Karin Geyer.
Gestartet war das BSH-Engagement in der Region bereits Ende der 1970er Jahre, als sich die BSH gemeinsam mit Aktiven vor Ort als einer der ersten Umweltverbände für den Schutz der Marka einsetzte. Damals war die Gesellschaft noch eine andere: Ein Umweltministerium gab es noch nicht. Natur- und Landschaftsschutz spielten in der öffentlichen und politischen Meinung eine untergeordnete Rolle. Entsprechende Hartnäckigkeit war gefragt, viel „Prominenz“ wurde an die Marka geholt, um deutlich zu machen, welchen ökologischen Wert ein natürlich mäandrierendes Fließgewässer wie die Marka hat, samt ihrer umgebenden Feuchtwiesen und der angrenzenden Bockholter Dose. Um Flächen entsprechend schützen zu können, kaufte die BSH im Laufe der Zeit einige Hektar in der Bockholter Dose an.










