Militärbunker am „Alten Schießstand“ zu Fledermauswinterquartieren umgebaut
Wardenburg. Seit vier Jahrzehnten betreut die Biologische Schutzgemeinschaft Hunte Weser-Ems e.V. (BSH) das Gelände “Am Alten Schießstand” in Wardenburg. Auf dem großen naturnahen Areal am Tillysee befinden sich neben zahlreichen Gehölzen, einer Streuobstwiese, Teichen sowie Trockenrasenflächen auch sieben hügelige Bunker aus dem 2. Weltkrieg, die bislang nicht zugänglich waren. Die alten Metalltüren waren aus Sicherheitsgründen bei Übergabe der Fläche an die BSH mit Erde zugeworfen worden.
Da das gesamte Gelände wegen des alten Baumbestandes und der Nähe zum Tillysee ein optimaler Lebensraum für Fledermäuse ist, wie Untersuchungen in den vergangenen Jahren bestätigten, wurden nun mit finanzieller Unterstützung der BINGO-Umweltstiftung zwei der sieben Bunker zu Fledermauswinterquartieren umgebaut. Denn für Fledermäuse ist es besonders wichtig, im Winter Rückzugsorte zu haben, wo sie vor Frost und Fressfeinden geschützt sind.
Rechtzeitig vor Beginn des Winters konnte das Projekt nun abgeschlossen werden. Im Innenraum der Bunker wurden Spaltenquartiere mit Hohlblocksteinen, Dachziegeln u.a. angelegt. Die Eingänge der Bunker wurden mit neuen stabilen, verschließbaren Metalltüren versehen, die sich nur zu Kontrollzwecken öffnen lassen.
Doch so ganz ohne Probleme verlief das Projekt nicht. Fast hätte es abgebrochen werden müssen:
Die Militärbunker aus der Zeit des 2. Weltkrieges waren seit mindestens einem halben Jahrhundert nicht mehr geöffnet worden. Zeitzeugen, die Auskunft hätten geben können über das Innere der Bunker, waren nicht bekannt. Und so war es eine unangenehme Überraschung, als man beim Öffnen feststellte, dass große Mengen an Heraklit und anderem Baumaterial von den Decken heruntergefallen waren und die Bunker füllten.
Die BINGO-Umweltstiftung finanzierte die Entsorgung leider nicht und so stand das Projekt kurz vor dem Aus. Erfreulicherweise sprang hier die Gemeinde Wardenburg ein. Sie übernahm als Flächeneigentümerin die Entsorgungskosten und unterstützte sogar tatkräftig die Aufräumarbeiten.
Die beiden Bunker sind nun optimal als Winterquartiere nutzbar und werden tatsächlich schon von Fledermäusen angenommen, wie die ersten Kameraaufnahmen zeigen.
Doch so ganz ohne Probleme verlief das Projekt nicht. Fast hätte es abgebrochen werden müssen:
Die Militärbunker aus der Zeit des 2. Weltkrieges waren seit mindestens einem halben Jahrhundert nicht mehr geöffnet worden. Zeitzeugen, die Auskunft hätten geben können über das Innere der Bunker, waren nicht bekannt. Und so war es eine unangenehme Überraschung, als man beim Öffnen feststellte, dass große Mengen an Heraklit und anderem Baumaterial von den Decken heruntergefallen waren und die Bunker füllten.
Die BINGO-Umweltstiftung finanzierte die Entsorgung leider nicht und so stand das Projekt kurz vor dem Aus. Erfreulicherweise sprang hier die Gemeinde Wardenburg ein. Sie übernahm als Flächeneigentümerin die Entsorgungskosten und unterstützte sogar tatkräftig die Aufräumarbeiten.
Die beiden Bunker sind nun optimal als Winterquartiere nutzbar und werden tatsächlich schon von Fledermäusen angenommen, wie die ersten Kameraaufnahmen zeigen.





